Iris Milde

Textilkunst für Kirchen – Paramentenmacherin aus Dresden

Ein Hinterhaus in einem Dresdner Villenviertel. Durch die geöffnete Werkstatttür fällt der Blick auf raumhohe Regale, in denen sich Garnrollen stapeln, nach Farben sortiert, wie ein riesiger Regenbogen. Am Webstuhl gegenüber sitzt Anett Hildebrand, Diplom-Designerin für Textilkunst. Ihr Spezialgebiet sind Paramente. „Paramente sind Textilien, die in der Kirche hängen und die liturgischen Orte kennzeichnen. Das
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Kinderbeschäftigung in Zeiten von Corona

Schulen und Kitas sind geschlossen. Die meisten Kinder sind nun zu Hause und werden von den Eltern betreut. Museen, Kinos, Schwimmbäder sind geschlossen. Sogar Spielplätze soll man aufgrund der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus meiden. Was also tun mit der vielen Familienzeit? Iris Milde hat sich unter Eltern umgehört und ein paar Ideen gesammelt. „Es gibt
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Ornithologen empfehlen – Vögel füttern im Sommer

Zum Frühling gehört neben einem gründlichen Frühjahrsputz ein Kehraus im Vogelhaus: Die winterliche Füttersaison ist beendet, die Vögel können sich wieder in der Natur bedienen. Doch immer mehr Ornithologen empfehlen, auch im Sommer durchzufüttern – es gibt einiges zu beachten. Eine Amsel, zwei Tauben, ein Kernbeißer, außerdem Bussarde, Milane und Falken: Verletzte Vögel finden in
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Gärtnern ohne Torf

Im Baumarkt, beim Gärtner oder Blumenladen um die Ecke – überall locken kleine Töpfchen mit Primeln, Stiefmütterchen, Tulpen und Narzissen. Wer Balkonkästen oder Pflanzschalen mit Frühblühern füllen möchte, kann damit jetzt schon loslegen. Viele Blumenerden, die es zu kaufen gibt, enthalten jedoch Torf. Warum man auf Torf lieber verzichten sollte und wie das geht, verrät
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Grundton D 2018 – Landesschule Pforta

Aus einem niedergegangenen Kloster gründete Moritz von Sachsen 1543 eine Schule, für die einziges Aufnahmekriterium die Leistung der Anwärter war. Friedrich Nietzsche besuchte sie, genauso wie August Ferdinand Möbius und Friedrich Gottlieb Kloppstock. Die Landeschule ist aber auch ein einzigartiges Denkmal. Zum Gebäudeensemble gehören eine romanische Kapelle und eine gotische Kirche genauso wie das Fürstenhaus
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Grundton D 2018 – St. Johanniskirche Bretleben

Die St. Johanniskirche in Bretleben ist ein Kleinod. Sie ist die letzte Kirche des renommierten Architekturbüros Grisebach & Dinklage, deren ursprüngliches Aussehen bewahrt werden konnte. Dank des engagierten Einsatzes der zuständigen Pfarrer und der Einwohner von Bretleben. Denn noch vor wenigen Jahren war das neogotische Gotteshaus mit seinen floralen Teppichmustern und der Rabbitzdecke eine Ruine,
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Grundton D 2018 – Kirche St. Nikolai zu Grünhain

Klassizismus kommt nicht nur von Klassik, sondern auch von Klasse. Das kann man in der St.-Nikolai-Kirche von Grünhain im Erzgebirge sehen. Baumeister war Johann Traugott Lohse, dessen innovative Bauweise in der Fachwelt vielleicht erkannt, in der breiten Öffentlichkeit aber kaum gewürdigt wird. Er bediente sich beim Schiffsbau und schuf den stützenlosen Dachboden. Eine Erfindung, die
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Grundton D 2018 – Die Dorfkirche in Murchin-Pinnow

Eigentlich sollte sie abgerissen werden. Dann hat die Dorfgemeinschaft ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen. Rund ein Jahrzehnt später erstrahlt die Dorfkirche Pinnow in neuem Glanz. Zum Nachhören: https://www.deutschlandfunk.de/grundton-d-2018.3538.de.html Zum Original


Grundton D 2018 – Zisterzienserabtei in Himmelpfort

Bis 2010 war das Brauhaus das besterhaltene Gebäude des ehemaligen Klosters Himmelpfort bei Fürstenberg (Havel). Dann fügte ihm ein Brand schwere Schäden zu. Ein rühriger Verein kümmert sich um die Sicherung und hat einen Blumenstrauß an Ideen für die zukünftige Nutzung. Zum Nachhören: https://www.deutschlandfunk.de/grundton-d-2018.3538.de.html Zum Original


KZ Sachsenburg – Der zähe Kampf um angemessenes Gedenken

Von Iris Milde Die ehemalige Zwirnerei liegt idyllisch in einer Flussaue der Zschopau. Es ist ein typischer Industriebau des 19. Jahrhunderts. Im Dreiecksgiebel prankt die Aufschrift: „Sachsenburg-Werke“. Die Gebäude sind verwaist und verfallen leise vor sich hin. Wie so viele Industriebauten in der einstigen Textilregion um Chemnitz. Mit einem Unterschied: In der Spinnerei von Sachsenburg
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